| Grundbegriffe der Stochastik | Ergänzung von Herrn OStR Rauschhuber |
Für das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten gelten Axiome und Regeln, die
größtenteils sofort einsichtig sind.
Diese sind für ein Zufallsexperiment mit dem Ergebnisraum
und den Ereignissen
folgende:
Der Wert einer Wahrscheinlichkeit liegt zwischen null und eins.
![]()
![]()
Die Wahrscheinlichkeiten von Ereignis und Gegenereignis ergänzen sich
zu eins.
![]()
Bei unvereinbaren Ereignissen ist die WSK, dass eines von beiden eintritt (E1
oder E2) gleich der Summe der Einzel-WSK.
![]()
Bei vereinbaren Ereignissen ist dies anders:
![]()
Anschauliche Begründung: Da die Schnittmenge in E1 und E2
enthalten ist, wird die Wahrscheinlichkeit dafür doppelt gerechnet, deswegen
muss sie einmal wieder abgezogen werden.
Vergleiche Venndiagramme und Vierfeldertafel!
Anmerkung:
Diese Regeln gelten genauso für relative Häufigkeiten, es darf also
jeweils P(E) durch h(E) ersetzt werden.
| << Laplace-Experiment |